Beurkundung von Sterbefällen

Allgemeines

Der Tod eines Menschen muss dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich er gestorben ist, spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag angezeigt werden.

Antragstellung

Wer?

  • Jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat
  • Die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat
  • Jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist
  • Ist die Person in einem Alten- oder Pflegeheim oder einer sonstigen Einrichtung gestorben, ist der Träger der Einrichtung zur Anzeige verpflichtet.


Unterlagen?

  • Originale Todesbescheinigung des Arztes
  • Originale Geburtsurkunde
  • Bei verheirateten oder verwitweten Verstorbenen zusätzlich die Ehe- oder Lebenspartnerschaftsurkunde der letzten Ehe bzw. Lebenspartnerschaft und ggf. ein Nachweis über die Auflösung (Sterbeurkunde des Partners oder Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk)
  • Ein Nachweis über den aktuellen Wohnsitz durch z.B. den Personalausweis 

Bearbeitungszeit

  • ca. 1 Woche

Gebühr

Die Beurkundung eines Sterbefalles ist gebührenfrei.

Für die Ausstellung von Sterbeurkunden (privater Gebrauch) wird eine Gebühr in Höhe von 10,00 € erhoben. Jede weitere Urkunde kostet im selben Arbeitsgang 5,00 €.

Gebührenfreie Urkunden können ausgestellt werden für:

  • Sterbeurkunde für die Bestattung
  • Sterbeurkunden für Rentenzwecke 
  • Sterbeurkunden für Sozialversicherungen

Hinweise

  • In Einzelfällen können vom Standesamt weitere Dokumente gefordert werden.
  • Haben Sie ein Bestattungsunternehmen beauftragt, so wird dieses in der Regel die Behördengänge erledigen.

Ansprechpartner

Standesamt Lauenbrück
Frau Rosenberger
Berliner Straße 3
27389 Lauenbrück

Telefon: 04267/9300-31
E-Mail: rosenberger@sgfintel.de