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Kindergarten Helvesiek

Der Kindergarten "Bärenhöhle"

In der Schulstraße 6 in Helvesiek ist der Kindergarten „Bährenhöhle“ zu finden. Von 7:30 bis 14:00 Uhr (die Kernöffnungszeit ist 8 bis 12 Uhr) werden hier die jüngsten Bürger des Ortes  von einer neuen Kindergartenleiterin und Ihren Kollegen/innen betreut.

Aufgrund der Neuausrichtung des Kindergartens ist ab sofort auch die Aufnahme von Krippenkindern in Helvesiek möglich!

Ziele des Kindergartens sind es, die Kinder in ihrer Persönlichkeit zu stärken, den natürlichen Wissensdrang und die Freude am Lernen zu unterstützen, die Unterschiedlichkeit der Kinder wahrzunehmen und zu fördern sowie Bewegungsangebote, Rückzugsmöglichkeiten und Freiräume innerhalb der Einrichtung zu schaffen.

Im Helvesieker Kindergarten spielt auch das Thema "Natur" eine große Rolle. Unter anderem findet dies Ausdruck im "Waldtag", der schon zum festen Programm der "Bährenhöhle" gehört. Telefonisch ist der Kindergarten erreichbar unter 04267-1720.

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Tag der offenen Tür - Kindergarten Helvesiek übergeben

In der Mitte Kindergartenleiterin Ulrike Hoppe mit ihren Praktikanten und Kindern aus der Bärenhöhle. Links: Ortsbürgermeister Ulrich Brunkhorst; rechts: stv. Samtgemeindebürgermeister Reinhard Trau

Nach umfangreichen Bauarbeiten ist Helvesieks „Bärenhöhle“ altersübergreifend für 20 Kinder fertig, davon fünf Plätze für die allerjüngsten Krippenkinder und 15 für die Kindergartenkinder.

Die Samtgemeinde und der Kindergarten luden zu einem Tag der Offenen Tür ein, um den Einwohnern Helvesieks, den Eltern und Großeltern sowie allen Interessierten die neuen hellen und kuscheligen Räume zu präsentieren, die kindgerecht, zweckmäßig und wohnlich eingerichtet wurden.Von morgens 7.30 Uhr bis um 14.00 Uhr können die Kinder nun betreut werden und wer möchte, bekommt sogar ein warmes Mittagessen. Bauherr dieser Umbaumaßnahme war die Gemeinde Helvesiek, die Eigentümerin des Gebäudes ist. Sie arbeitete eng mit dem Bauamt der Samtgemeinde Fintel sowie dem Ingenieurbüro Planungsgemeinschaft Nord GmbH (PGN) zusammen. Der Erfolg kann sich sehen lassen. So entstanden in etwa in einem halben Jahr ein neuer Schlaf- und Bewegungsraumraum, eine Küche und ein Wickeltisch sowie eine ganz kleine „süße“ Toilette. Ein Arbeitsraum für Ulrike Hoppe, die Leiterin, und die Erzieherin Mara Krause steht nun ebenfalls zur Verfügung, in den sich auch die derzeit drei Praktikanten Torben Meitzner, Katharina Jürgensen und Daniela Engel einmal zurückziehen können. 40 Quadratmeter der ehemaligen Schule sind dazu gekommen, sagte Architekt Daniel Diercks von der PGN. Damit wurde die Fläche auf nunmehr 215 m² vergrößert. Es machte ihm viel Spaß, die Räume für die Kinder zu entwerfen.

Ulrich Brunkhorst, Helvesieks Ortsbürgermeister, überreichte den symbolischen Schlüssel an den stellvertretenden Samtgemeindebürgermeister Reinhard Trau. Dieser wiederum übergab den Schlüssel an Ulrike Hoppe. Die Kinder freuten sich sehr und führten den zahlreichen Besuchern und Gästen ein kleines Tanzlied vor. Viel Baulärm und Schmutz hatten sie ertragen müssen, andererseits durften sie den Handwerkern live bei der Arbeit zuschauen und ihnen auf die Finger gucken.

Als das Projekt damals vorgeschlagen wurde, wurde in den Räten nicht lange gefackelt. Sie stimmten zu, und los ging es mit der Renovierung und der Sanierung. Für rund 89 000 Euro entstand das Projekt, wobei 35 000 Euro aus Fördermitteln kamen. Unterstütztung gab es dabei auch von den Eltern, die viele freiwillige Stunden leisteten und zupackten, wo sie konnten. Helvesieks Bürgermeister betonte, daß wir unseren Kindern mit solch einer Einrichtung und durch das Elternhaus Wurzeln geben und ihnen Flügel verleihen, indem wir sie lehren, die Welt zu begreifen. Er betonte, daß der Spielplatz des Kindergartens nach wie vor öffentlich ist und genutzt werden darf. (hr)

Auszeichnung für besondere pädagogische Qualität

Feierliche Übergabe.
Das 5-Sterne-Schild.

Im Helvesieker Kindergarten „Bärenhöhle“ sorgte kürzlich ein besonderes Ereignis für viele frohe Gesichter. Die Einrichtung wurde im Rahmen ihres Sommerfestes für den hohen Qualitätsstandard, den der Kindergarten in vielerlei Hinsicht seiner pädagogischen Arbeit aufweist, ausgezeichnet. Neben dem Kindergarten-Team, Volker Behr als Vertreter der Samtgemeinde Fintel, den Jungen und Mädchen sowie ihren Eltern war auch Reinhold Bühne vom Rotenburger Evangelischen Institut für Fortbildung (REIF) am Diakonissenmutterhaus zu Gast bei dem Sommerfest.

„Schön, dass wir heute in diesem feierlichen Rahmen etwas Besonderes feiern können. Der Kindergarten Bärenhöhle wird als Kindergarten besonderer Qualität ausgezeichnet. Er wird 5-Sterne-Kindergarten“, betonte Bühne. Damit werde eine mehr als zweijährige, intensive Anstrengung des gesamten Teams angemessen gewürdigt. Bühne weiter: „Im Interesse der  vielen Kinder, die hier leben, lachen und lernen, haben die Mitarbeiterinnen Frau Lüdemann und Frau Holsten-Stephan in diesen zwei Jahren unter anderem 14 Fortbildungstage besucht, die dort gebotenen Inhalte gemeinsam vertieft, die Sprachförderung als zentralen Bildungsbereich ausgebaut und die Arbeit transparenter gemacht. Hier werde beste pädagogische Arbeit geleistet, so Bühne. Im Rahmen der Qualitätssteigerung ist die komplette Konzeption des Kindergartens, die die eigentliche Grundlage der pädagogischen Arbeit darstellt, gründlich überarbeitet worden. Parallel zu diesen Anstrengungen wurde der Kindergarten umgestaltet: Ein Raum kam hinzu und der Schwerpunkt „Natur“ wurde konsequent weiter ausgebaut. Auch Volker Behr, Hauptamtsleiter der Samtgemeindeverwaltung, würdigte das intensive Engagement aller Beteiligten: „Ich bin begeistert von dieser Einrichtung. Ich bin zwar erst seit vier Monaten bei der Samtgemeinde, war aber bereits mehrfach beim Kindergarten hier in Helvesiek zu Gast. Es ist einfach mehr als nur ein Kindergarten, nämlich eine feste und wichtige Einrichtung für den Ort, die im dörflichen Gemeingefüge nicht wegzudenken ist.“ Bei diesem Engagement stehen laut Behr stets die Kinder im Mittelpunkt aller Überlegungen. Bei seinen bisherigen Besuchen habe er sich stets davon überzeugen können, dass im Kindergarten Helvesiek hervorragende Arbeit mit den Kindern geleistet werde.  Bühne überreichte im Anschluss an seine Ansprache als Sinnbild für das Erreichte ein Schild mit fünf Sternen, das die pädagogische Qualität der Betreuungseinrichtung für die jüngsten Helvesieker auch nach außen hin sichtbar werden lässt.  Auch, wenn diese Maßnahme jetzt abgeschlossen sei, handle es sich bei der Materie um einen permanenten Prozess. „Wir werden den uns anvertrauten Kindern nur gerecht, wenn wir ständig in uns verbessernder Bewegung sind. Ich wünsche Ihnen sehr, dass es Ihnen gelingt, den hohen Anspruch, der in der neuen Konzeption deutlich wird, auch weiterhin zu sichern“, betonte Bühne abschließend.

"Die Natur mit anderen Augen sehen"

Die jungen Helvesieker hatten jede Menge Spaß.

Ein Monat mit einer Vielzahl spannender Erlebnisse in der freien Natur ist für die Mädchen und Jungen des Kindergartens Helvesiek jetzt zu Ende gegangen. „Alle Beteiligten fanden es gut. Es war wieder ein Riesenspaß, bei dem auch diesmal wieder viele neue Sachen zu erfahren waren“, berichtet Annelie Lüdemann, Leiterin der Einrichtung, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Heike Holsten-Stephan den so genannten Waldmonat durchgeführt hat.

Rund um Tipis aus Ästen, einem Unterstand mit Sitzgelegenheiten und Tischen sowie einem Bauwagen  als Materiallager erlebten die 15 jungen Helvesieker in den vergangenen vier Wochen jede Menge Abenteuer. Nach der morgendlichen Begrüßungsrunde mit vorgelesenen Waldgeschichten wurde zu Erkundungstouren gestartet, oder Spiele rund um das Thema Natur standen im Mittelpunkt. Annelie Lüdemann und Heike  Holsten-Stephan: „Hier an der frischen Luft ist kein Tag wie der andere. Die Kinder entwickeln ganz andere Ideen, und die Kreativität wird hier in der Natur viel intensiver gefördert als an anderen Orten. Es gab nicht einen Tag Langeweile. Mit allen Sinnen nehmen die Jungen und Mädchen ihre Umgebung wahr und genießen die Erfahrungen in der Natur.“ Es entstehe ein anderes Verhältnis zu den Tieren und Pflanzen, die die Kinder beim Waldmonat stets hautnah kennenlernen. Seit drei Jahren gibt es diese Aktivitäten mit den Themenschwerpunkten Natur und Umwelt im Helvesieker Kindergarten mittlerweile, und das vierwöchige Programm ist aus dem festen Jahresablauf der Einrichtung nicht mehr wegzudenken. Die Veranstaltung ist so beliebt, dass sich ab mittags oft auch Geschwister-Kinder dazu gesellen, die früher den Kindergarten besuchten und jetzt bereits  zur Schule gehen. Annelie Lüdemann: „Sie wollen den restlichen Tag gern hier mit erleben.“ Unter anderem, um sich am Natur-Memory zu beteiligen, bei dem beispielweise zu einer Blüte oder einem Stück Baumrinde ein zweites Gegenstück gefunden werden musste. Außerdem wurden Nistkästen gebaut. Rund vier Wochen Vorlauf mit umfangreichen Planungen und Vorbereitungen sind notwendig, um den Monat im Wald  zu organisieren. Dabei werden Lüdemann und Holsten-Stephan auch unterstützt: Eltern und weitere fleißige Helfer sind stets gern zur Stelle, wenn es etwas zu erledigen gibt.

Kindergarten Helvesiek zu Gast in der Jagdschule von Marco Soltau

Ein Frettchen hautnah.

Eine kleine Reise in die spannende Welt der Jagd unternahmen kürzlich die Jungen und Mädchen des Helvesieker Kindergartens zusammen mit ihren Betreuerinnen Annelie Lüdemann und Heike Holsten-Stephan. Marco Soltau, der in Helvesiek eine Jagdschule für Erwachsene betreibt, hatte die Idee, sein Wissen über die im Wald lebenden Tiere und Pflanzen auch einmal unseren kleinen Mitmenschen kindgerecht weiterzugeben. Er dachte sich, dass ein Besuch der Kindergartenkinder in seiner Jagdschule gut ins Programm der Helvesieker Betreuungseinrichtung als Ergänzung zum kürzlich veranstalteten Waldmonat passen würde.

Im Rahmen des Ausflugs ging es um jede Menge Informationen zum Thema Jagd und um zahlreiche Tiere und Pflanzen, die in Feld und Flur rund um Helvesiek ihre Heimat haben. Außerdem standen Zusammenhänge in der freien Natur und die Notwendigkeit jagdlicher Aktivitäten zum Erhalt des natürlichen Gleichgewichts im Mittelpunkt. Bereits die gemeinsame Wanderung zu der idyllisch gelegenen Jagdschule machte den Mädchen und Jungen viel Spaß. Anschließend stand ein Frühstück in großer Runde auf dem Programm. Gut gestärkt hörten die Kinder dann Marco Soltau zu, als er seine Arbeit als Jäger auf spannende Art und Weise erklärte. Der Waidmann  stellte den interessierten jungen Gästen seine beiden Jagdhunde vor, zeigte ihnen auch eine Elster und ein Frettchen aus nächster Nähe. Die beiden Tiere leben auf dem Hof von Marco Soltau. Anschließend gab es Gelegenheit für die Kinder,  anhand von echten Fellen herauszufinden, um welches Tier es sich dabei jeweils handelte. Dabei waren unter Anderem Felle vom Dammhirsch, Marder, Iltis und  Dachs zu erraten. Anschließend mussten die Füße und Schädel diesen Tierarten zugeordnet werden. Die Kinder hörten den Erläuterungen des Jagdfachmanns gespannt und aufmerksam zu. Im Anschluss war dann noch Gelegenheit, ausgiebig  mit dem Jagdhund “Baby" zu  spielen, das zahme Frettchen zu streicheln und Marco Soltau zuzuhören, der eine fesselnde Geschichte von einem Fabeltier, dem so genannten Wolpertinger, erzählte. Der Ausflug war für alle Beteiligten ein durchweg gelungenes  Ereignis, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.